Allgemeine Vertragsbedingungen

 

zwischen

der Firma Colvital , Carmen Schmidt,  Mangenberger Straße 88, 42655 Solingen - im Folgenden „Anbieter“- und den in § 1 des Vertrags bezeichneten Kunden - im Folgenden „Kunde„.


§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen
I. (1) Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Kunden gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung.

(2) Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.

Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

II. Gegenüber Unternehmern gilt:

1. Diese AGB sind Bestandteil aller Verträge, die der Anbieter mit seinen Kunden über die von ihm angebotenen Lieferungen oder Leistungen schließt. Sie gelten auch für alle zukünftigen Lieferungen, Leistungen oder Angebote an den Kunden, selbst wenn sie nicht nochmals gesondert vereinbart werden.

2. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

 

§ 2 Zustandekommen des Vertrages, ausschließlich belieferte Länder

I. 1. Kaufverträge schließen wir mit dem Kunden nur, wenn die sich daraus ergebenden Lieferverpflichtung des Anbieters gegenüber dem Kunden eine Lieferung innerhalb Deutschlands oder nach Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Spanien Balearen, Spanien Kanaren, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern vorsieht. (Auf Grund der neuen EU Richtlinie WEEE 2012/19/EU  für die Vermeidung von Abfall von Elektrogeräten versenden wir keine Elektrogeräte in das EU Ausland)

2. Der Kaufvertrag kommt durch Angebot und Annahme zu Stande. Darstellungen des Anbieters von Waren und Preisangaben in Produktkatalogen, sowohl in Printmedien, als auch im Internet, z.B. in einem etwaigen Onlineshop stellen kein Angebot sondern eine Aufforderung an den Kunden, seinerseits ein Angebot abzugeben, dar.

3. Die Absendung einer Bestellung über unseren Onlineshop unter www.colvital.de an den Anbieter  stellt ein Vertragsangebot an den Anbieter dar. Der Eingang der Bestellung des Kunden bei dem Anbieter und die Annahme des Angebotes werden durch den Anbieter gegenüber dem Kunden mit einer E-Mail bestätigt und mitgeteilt.

II. Gegenüber Unternehmern gilt zusätzlich

1. Alle Angebote des Anbieters sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind oder eine bestimmte Annahmefrist enthalten. Bestellungen oder Aufträge kann der Anbieter innerhalb von vierzehn Tagen nach Zugang annehmen.

Handelsvertreter sind nicht berechtigt, im Namen des Anbieters Vertragserklärungen abzugeben.

2. Allein maßgeblich für die Rechtsbeziehungen zwischen Anbieter  und Kunde ist der schriftlich (auch in Textform) geschlossene Kaufvertrag, einschließlich dieser Allgemeinen Vertragsbedingungen. Dieser gibt alle Abreden zwischen den Vertragsparteien zum Vertragsgegenstand vollständig wieder. Mündliche Zusagen des Anbieters vor Abschluss dieses Vertrages sind rechtlich unverbindlich und mündliche Abreden der Vertragsparteien werden durch den schriftlichen Vertrag ersetzt, sofern sich nicht jeweils ausdrücklich aus ihnen ergibt, dass sie verbindlich fortgelten.

3. Ergänzungen und Abänderungen der getroffenen Vereinbarungen einschließlich dieser Allgemeinen Lieferbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mit Ausnahme von Geschäftsführern oder Prokuristen sind die Mitarbeiter des Anbieters  nicht berechtigt, hiervon abweichende mündliche Abreden zu treffen. Zur Wahrung der Schriftform genügt die Übermittlung per Telefax, im Übrigen ist die telekommunikative Übermittlung, insbesondere per E-Mail, nicht ausreichend.

4. Der Anbieter behält sich das Eigentum oder Urheberrecht an allen von ihm abgegebenen Angeboten und Kostenvoranschlägen sowie dem Kunden zur Verfügung gestellten Zeichnungen, Abbildungen, Berechnungen, Prospekten, Katalogen, Modellen, Werkzeugen und anderen Unterlagen und Hilfsmitteln vor. Der Kunde darf diese Gegenstände ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters weder als solche noch inhaltlich Dritten zugänglich machen, sie bekannt geben, selbst oder durch Dritte nutzen oder vervielfältigen. Er hat auf Verlangen des Anbieters diese Gegenstände vollständig an diesen zurückzugeben und eventuell gefertigte Kopien zu vernichten, wenn sie von ihm im ordnungsgemäßen Geschäftsgang nicht mehr benötigt werden oder wenn Verhandlungen nicht zum Abschluss eines Vertrages führen.

§ 3 Lieferung, Warenverfügbarkeit

I. 1. Vom Anbieter in Aussicht gestellte Fristen und Termine für Lieferungen und Leistungen gelten stets nur annähernd, es sei denn, dass ausdrücklich eine feste Frist oder ein fester Termin zugesagt oder vereinbart ist. Sofern Versendung vereinbart wurde, beziehen sich Lieferfristen und Liefertermine auf den Zeitpunkt der Übergabe an den Spediteur, Frachtführer oder sonst mit dem Transport beauftragten Dritten.

2. Angaben zu Lieferfristen im Onlineshop sind ausdrücklich zugesagte Fristen und/oder Termine.

II. Gegenüber Unternehmern gilt zusätzlich:
 

1. Lieferungen erfolgen ab Werk.

2. Der Vertragsschluss erfolgt unter dem Vorbehalt der Selbstbelieferung.

3. Der Anbieter ist zu Teillieferungen berechtigt, wenn

• die Teillieferung für den Kunden im Rahmen des vertraglichen Bestimmungszwecks verwendbar ist,

• die Lieferung der restlichen bestellten Ware sichergestellt ist und

• dem Kunden hierdurch kein erheblicher Mehraufwand oder zusätzliche Kosten entstehen.

4. Gerät der Anbieter mit einer Lieferung oder Leistung in Verzug oder wird ihm eine Lieferung oder Leistung, gleich aus welchem Grunde, unmöglich, so ist die Haftung des Anbieters auf Schadensersatz nach Maßgabe des § 8 dieser AGB beschränkt.

5. Die Gefahr geht spätestens mit der Übergabe des Liefergegenstandes an den Spediteur, Frachtführer oder sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Dritten auf den Kunden über. Beginn der Übergabe ist der Beginn des Verladevorgangs. Dies gilt auch dann, wenn Teillieferungen erfolgen oder der Anbieter noch andere Leistungen (z.B. Versand oder Installation) übernommen hat. Verzögert sich der Versand oder die Übergabe infolge eines Umstandes, dessen Ursache beim Kunden liegt, geht die Gefahr von dem Tag an auf den Kunden über, an dem der Liefergegenstand versandbereit ist und der Anbieter dies dem Kunden angezeigt hat.

6. Kommt der Kunde in Annahmeverzug, unterlässt er eine Mitwirkungshandlung oder verzögert sich die Lieferung des Anbieters aus anderen, vom Kunden zu vertretenden Gründen, so ist der Anbieter berechtigt, Ersatz des hieraus entstehenden Schadens einschließlich Mehraufwendungen (z.B. Lagerkosten) zu pauschaliert zu verlangen. Hierfür berechnet der Anbieter eine pauschale Entschädigung iHv 5 € pro Kalendertag, beginnend mit der Lieferfrist bzw. - mangels einer Lieferfrist - mit der Mitteilung der Versandbereitschaft der Ware. Der Nachweis eines höheren Schadens und unsere gesetzlichen Ansprüche (insbesondere Ersatz von Mehraufwendungen, angemessene Entschädigung, Kündigung) bleiben unberührt; die Pauschale ist aber auf weitergehende Geldansprüche anzurechnen. Dem Kunden bleibt der Nachweis gestattet, dass uns überhaupt kein oder nur ein wesentlich geringerer Schaden als vorstehende Pauschale entstanden ist

7. Die Sendung wird vom Anbieter nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden  und auf seine Kosten gegen Diebstahl, Bruch-, Transport-, Feuer- und Wasserschäden oder sonstige versicherbare Risiken versichert.


§ 4 Nachlieferungsfrist gegenüber Unternehmern

Gegenüber Unternehmern wird bei Ablauf einer vereinbarten Lieferfrist ohne Erklärung eine Nachlieferungsfrist von der Dauer der Lieferungsfrist, längstens jedoch von acht Wochen, in Lauf gesetzt. Nach Ablauf der Nachlieferungsfrist gilt der Rücktritt vom Vertrag unter Ausschluss von Schadenersatzansprüchen als erfolgt. Der Rücktritt vom Vertrag nach § 4 Satz 2 tritt nicht ein, wenn der Kunden während der Nachlieferungsfrist erklärt, dass er auf Erfüllung des Vertrages besteht. Der Anbieter wird jedoch von der Lieferverpflichtung frei, wenn der Kunde  sich auf Anfrage des Anbieters innerhalb der Nachlieferungsfrist nicht dazu äußert, ob er auf Vertragserfüllung besteht. Falls jedoch eine Lieferunfähigkeit des Anbieters besteht, dann gilt der Rücktritt vom Vertrag unter Ausschluss von Schadenersatzansprüchen als erfolgt. Fixgeschäfte werden nicht getätigt.


§ 5 Eigentumsvorbehalt

I. Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die gelieferten Waren im Eigentum des Anbieters.

II. Gegenüber Unternehmern gilt:

(1) Bis zur vollständigen Bezahlung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen des Anbieters aus dem Kaufvertrag und einer laufenden Geschäftsbeziehung (gesicherte Forderungen) behält sich der Anbieter  das Eigentum an den verkauften Waren vor.

(2) Die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren dürfen vor vollständiger Bezahlung der gesicherten Forderungen weder an Dritte verpfändet, noch zur Sicherheit übereignet werden. Der Kunde hat den Anbieter unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen, wenn und soweit Zugriffe Dritter auf die uns gehörenden Waren erfolgen.

(3) Bei vertragswidrigem Verhalten des Kunden, insbesondere bei Nichtzahlung des fälligen Kaufpreises, sind wir berechtigt, nach den gesetzlichen Vorschriften vom Vertrag zurückzutreten oder/und die Ware auf Grund des Eigentumsvorbehalts herauszuverlangen. Das Herausgabeverlangen beinhaltet nicht zugleich die Erklärung des Rücktritts; wir sind vielmehr berechtigt, lediglich die Ware herauszuverlangen und uns den Rücktritt vorzubehalten. Zahlt der Kunden den fälligen Kaufpreis nicht, dürfen wir diese Rechte nur geltend machen, wenn wir dem Kunden zuvor erfolglos eine angemessene Frist zur Zahlung gesetzt haben oder eine derartige Fristsetzung nach den gesetzlichen Vorschriften entbehrlich ist.

(4) Der Kunde ist befugt, die unter Eigentumsvorbehalt stehenden Waren im ordnungsgemäßen Geschäftsgang weiter zu veräußern und/oder zu verarbeiten. In diesem Fall gelten ergänzend die nachfolgenden Bestimmungen.

(a) Der Eigentumsvorbehalt erstreckt sich auf die durch Verarbeitung, Vermischung oder Verbindung unserer Waren entstehenden Erzeugnisse zu deren vollem Wert, wobei der Anbieter als Hersteller gilt. Bleibt bei einer Verarbeitung, Vermischung oder Verbindung mit Waren Dritter deren Eigentumsrecht bestehen, so erwerben wir Miteigentum im Verhältnis der Rechnungswerte der verarbeiteten, vermischten oder verbundenen Waren. Im Übrigen gilt für das entstehende Erzeugnis das Gleiche wie für die unter Eigentumsvorbehalt gelieferte Ware.

(b) Die aus dem Weiterverkauf der Ware oder des Erzeugnisses entstehenden Forderungen gegen Dritte tritt der Kunde schon jetzt insgesamt bzw. in Höhe unseres etwaigen Miteigentumsanteils gemäß vorstehendem Absatz zur Sicherheit an uns ab. Wir nehmen die Abtretung an. Die in Abs. 2 genannten Pflichten des Kunden gelten auch in Ansehung der abgetretenen Forderungen.

(c) Zur Einziehung der Forderung bleibt der Kunden neben uns ermächtigt. Wir verpflichten uns, die Forderung nicht einzuziehen, solange der Kunden seinen Zahlungsverpflichtungen uns gegenüber nachkommt, nicht in Zahlungsverzug gerät, kein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt ist und kein sonstiger Mangel seiner Leistungsfähigkeit vorliegt. Ist dies aber der Fall, so können wir verlangen, dass der Kunde uns die abgetretenen Forderungen und deren Schuldner bekannt gibt, alle zum Einzug erforderlichen Angaben macht, die dazugehörigen Unterlagen aushändigt und den Schuldnern (Dritten) die Abtretung mitteilt.

(d) Übersteigt der realisierbare Wert der Sicherheiten unsere Forderungen um mehr als 10%, werden wir auf Verlangen des Kunden Sicherheiten nach unserer Wahl freigeben.

 

§ 6 Gewerberabatt, Mindestbestellwert, Preise, Versandkosten und Zahlungsbedingen

I. 1. Der Mindestbestellwert pro Bestellung beträgt 10,00 Euro Warenkorbwert. Dem Kunden stehen Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrechte nur insoweit zu, als sein Anspruch rechtskräftig festgestellt oder unbestritten ist.

2. Der Kunde ist dem Anbieter gegenüber zur Vorleistung verpflichtet, soweit zwischen den Parteien nichts anderes vereinbart ist. Die Vereinbarung einer Warenabholung durch den Kunden beim Anbieter stellt eine solche andere Vereinbarung dar.

II. Gegenüber Unternehmern gilt zusätzlich:

1. Die Preise verstehen sich in EURO ab Werk zuzüglich Verpackung, inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, bei Exportlieferungen Zoll sowie Gebühren und anderer öffentlicher Abgaben.

2. Soweit den vereinbarten Preisen die Listenpreise des Anbieters zugrunde liegen und die Lieferung erst mehr als vier Monate nach Vertragsschluss erfolgen soll, gelten die bei Lieferung gültigen Listenpreise des Anbieters, jeweils abzüglich eines vereinbarten prozentualen oder festen Rabatts.

3. Der Anbieter ist berechtigt, seinen Rechte aus § 321 BGB auch hinsichtlich Lieferungen oder Leistungen aus Einzelaufträgen, für die derselbe Rahmenvertrag gilt, geltend zu machen.

III. 1. Kosten der Warenversendung innerhalb Deutschland.

Warensendung innerhalb Deutschland: Versendung innerhalb Deutschland pauschal mit GLS 4,95 Euro / Lieferung (kein GLS Versand nach 18565 Hiddensee, 25849 Pellworm, 25859 Hooge, 25863 Langeneß, 25867 Oland, 25869 Gröde, 25938 Föhr, 25946 Amrum, 25980, 25992, 25996, 25997, 25999 Sylt, 26465 Langeoog, 26474 Spiekeroog, 26486 Wangerooge, 26548 Norderney, 26571 Juist, 26579 Baltrum, 26757 Borkum, 27498 Helgoland ) oder Versendung innerhalb Deutschland pauschal mit DHL 5,95 Euro / Lieferung.

- Versandkostenfrei innerhalb Deutschland ab einem Warenkorbwert von 75,00 Euro

2. Kosten der Warensendung nach EU- und EU-Ausland

- Österreich: pauschal 11,95 Euro.

- Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, San Marino, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Spanien Balearen, Spanien Kanaren, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern: pauschal 16,95 Euro. 

- Auf Grund der neuen EU Richtlinie WEEE 2012/19/EU  für die Vermeidung von Abfall von Elektrogeräten versenden wir keine Elektrogeräte in das EU Ausland. Because of the new EU directive WEEE 2012/19 / EU for the prevention of waste of electrical appliances we do not send any electrical appliances in the EU countries.


IV. Zahlarten

1. Zahlarten bei inländischen Vertragspartnern (Wohn- oder Geschäftssitz in Deutschland)

- Vorkasse Konto: Bei Vorkassezahlung binnen 7 Tagen nach Zustandekommen des Kaufvertrages gewährt der Anbieter dem Kunden  2 % Skonto (Nachlass) auf den Gesamtkaufpreis (inkl. Versandkosten) des Kaufvertrages .

- Pay-Pal: Zahlung der Rechnung über den Online-Anbieter PayPal. Der Kunde muss bei PayPal registriert sein und mit dem PayPal-Anbieter einen rechtsgültigen Vertrag haben, um mit seinen Zugangsdaten die Zahlung über den Paypalservice auszulösen und zu bestätigen. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Anbieter des Paypalservice (www.paypal.de).

​- PayPal PLUS: Sie bezahlen die Rechnung im Inland über den Online-Anbieter "PayPal"Weitere Hinweise erhalten Sie bei Auswahl der gewünschten PayPal PLUS Zahlart. Zusätzlich bieten wir Ihnen über PayPal PLUS im Inland folgende Zahlarten an: Lastschrift, Kreditkarte, Kauf auf Rechnung. Weitere Informationen erhalten Sie beim Anbieter des PayPal PLUS Services www.paypal.de.

- Amazon Payments: Beim Bezahlen über Amazon entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten und Ihre Zahlungsinformationen werden nicht weitergegeben. Weitere Informationen und Ihre Bestellübersicht zu „Bezahlen mit Amazon“ finden Sie unter https://payments.amazon.de

- Kreditkarte (MasterCard & VisaCard): Die Abrechnung erfolgt ausschließlich über den Anbieter „ipayment“. Füllen Sie hierfür im Rahmen des Bestellprozesses nach einem Klick auf den Button „Zur Kasse“ die dann angezeigten Felder aus und klicken Sie im Anschluss den „Jetzt Kaufen“-Button.

- Sofortüberweisung (Klarna): Sie werden nach Übermittlung Ihrer Bestellung zum Zahlungsdienstleister Sofort GmbH (A Klarna Group Company) weitergeleitet um per Online-Banking eine Überweisung im PIN/TAN Verfahren durchzuführen. Bei dem Zahldienst "Sofortüberweisung" wird, exklusive der Angabe von Sofortüberweisung.de, die Leistung unsererseits erbracht, sobald der Betrag auf unserem Konto eingegangen ist.

- Kauf auf Rechnung: Unternehmerische Kunden (Nachweis durch Angabe der UStID-Nr. im Bestellvorgang oder durch Vorlage des Gewerbescheins) haben die Möglichkeit, mit dem Anbieter die Zahlweise „ Zahlung auf Rechnung " zu vereinbaren. Voraussetzungen für die Möglichkeit, den Kaufpreis nach Rechnungseingang durch den Anbieter zu zahlen, sind in jedem Fall: Mindestbestellwert pro Bestellung 50 € Warenkorbwert * Höchstbestellwert pro Bestellung 1000 € Warenkorbwert * Nachweis der Unternehmereigenschaft durch den Kunden * kein Bestehen von zwei nicht vollständig abgewickelten, vorhergehenden Bestellungen. Die Zahlweise " Zahlung auf Aufrechnung " kann für einen bestimmten Kaufvertrag oder zukünftige Kaufverträge aus der Geschäftsbeziehung vereinbart werden. Sie ist durch den Anbieter widerruflich, wenn entweder zwei aufeinanderfolgende Rechnungsbeträge durch den Kunden nicht fristgerecht ausgeglichen worden sind oder innerhalb eines Zeitraums von einem Jahr insgesamt zwei Rechnungsbeträge durch den Kunden nicht fristgerecht ausgeglichen worden sind. Das Zahlungsziel beträgt in jedem Fall 7 Banktage ab Rechungseingang beim Kunden. Für den Versand der Rechnung in der Weise, dass unter normalen Umständen mit einem Eingang der Rechnung beim Kunden gerechnet werden kann, ist der Anbieter beweispflichtig. Für die Einwendung fehlenden Eingangs der Rechnung beim Kunden ist der Kunde beweispflichtig. Die Rechnung wird der Warenlieferung beigelegt. Die Vorschrift des § 286 III BGB bleibt im Übrigen unberührt. Zahlt der Kunde innerhalb der Zahlfrist nicht oder nicht vollständig, ohne zur Zurückhaltung der Zahlung berechtigt zu sein, wofür der Kunde die Darlegungs-und Beweislast trägt, so schuldet er für Mahnungen, die der Anbieter im Bezug auf den Zahlbetrag selbst (also nicht durch Dritte) gegenüber dem Kunden ausspricht, jeweils einen Betrag i.H.v. 5 Euro Mahngebühren. Der Anbieter ist berechtigt, die Geltendmachung der Forderung ohne vorherige eigene Mahnung oder nach erfolgloser vorheriger eigener Mahnung Dritten (Inkasso / Rechtsanwälte) zur Geltendmachung und / oder Durchsetzung zu übertragen.

2. Sonstige Zahlarten (Kunde hat Wohn- oder Geschäftssitz außerhalb Deutschland )

- Vorkasse Konto: Bei Vorkassezahlung binnen 7 Tagen nach Zustandekommen des Kaufvertrages gewährt der Anbieter dem Kunden  2 % Skonto (Nachlass) auf den Gesamtkaufpreis (inkl. Versandkosten) des Kaufvertrages.

- Pay-Pal: Zahlung der Rechnung über den Online-Anbieter PayPal. Der Kunde muss bei PayPal registriert sein und mit dem PayPal-Anbieter einen rechtsgültigen Vertrag haben, um mit seinen Zugangsdaten die Zahlung über den Paypalservice auszulösen und zu bestätigen. Weitere Hinweise erhalten Sie beim Anbieter des Paypalservice (www.paypal.de).

- Amazon Payments: Beim Bezahlen über Amazon entstehen Ihnen keine zusätzlichen Kosten und Ihre Zahlungsinformationen werden nicht weitergegeben. Weitere Informationen und Ihre Bestellübersicht zu „Bezahlen mit Amazon“ finden Sie unter https://payments.amazon.de

- Kreditkarte (MasterCard & VisaCard): Die Abrechnung erfolgt ausschließlich über den Anbieter „ipayment“. Füllen Sie hierfür im Rahmen des Bestellprozesses nach einem Klick auf den Button „Zur Kasse“ die dann angezeigten Felder aus und klicken Sie im Anschluss den „Jetzt Kaufen“-Button.

- Sofortüberweisung (Klarna): Sie werden nach Übermittlung Ihrer Bestellung zum Zahlungsdienstleister Sofort GmbH (A Klarna Group Company) weitergeleitet um per Online-Banking eine Überweisung im PIN/TAN Verfahren durchzuführen.

 

V. Rabatt für gewerblich tätige Kunden

Ein Kunde, der Unternehmer ist und seine Unternehmereigenschaft gegenüber dem Anbieter mit geeigneten Mitteln nachweist, hat die Möglichkeit ab einem Mindestbestellwert in Höhe von 20,00 Euro Warenwert, auf den gesamten Produkt-Nettopreis eines Einkaufes (ausschließlich etwaiger Versand- und Verpackungskosten) über den Onlineshop des Anbieters einen Rabatt von 10 % zu erhalten. Ein geeigneter Nachweis ist in jedem Fall eine Kopie der gültigen Gewerbeanmeldung. Voraussetzung für die Rabattierung ist weiter, dass es sich beim Kauf der Waren um ein unternehmerisches Geschäft in Ausübung der selbständigen Tätigkeit handelt.

§ 7 Sachmängelgewährleistung, Garantie

I. Gegenüber Verbrauchern haftet der Anbieter für Sachmängel nach den hierfür geltenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere §§ 434 ff BGB.

II. Gegenüber Unternehmern gilt:

(1) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate.

(2) Die Mängelansprüche des Kunden setzen voraus, dass er seinen gesetzlichen Untersuchungs- und Rügepflichten (§§ 377, 381 HGB) nachgekommen ist. Unabhängig von dieser Untersuchungs- und Rügepflicht hat der Kunde offensichtliche Mängel (einschließlich Falsch- und Minderlieferung) innerhalb von 2 Tagen ab der Ablieferung schriftlich anzuzeigen. Versäumt der Kunden die ordnungsgemäße Untersuchung und/oder Mängelanzeige, ist die Haftung des Anbieters für den nicht angezeigten Mangel ausgeschlossen.

(3) Bei Mängeln von Bauteilen anderer Hersteller, die der Anbieter aus lizenzrechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht beseitigen kann, wird der Anbieter nach seiner Wahl seine Gewährleistungsansprüche gegen die Hersteller und Lieferanten für Rechnung des Kunden  geltend machen oder an den Kunden abtreten. Gewährleistungsansprüche gegen den Anbieter bestehen bei derartigen Mängeln unter den sonstigen Voraussetzungen und nach Maßgabe dieser Allgemeinen Lieferbedingungen nur, wenn die gerichtliche Durchsetzung der vorstehend genannten Ansprüche gegen den Hersteller und Lieferanten erfolglos war oder, beispielsweise aufgrund einer Insolvenz, aussichtslos ist. Während der Dauer des Rechtsstreits ist die Verjährung der betreffenden Gewährleistungsansprüche des Kunden gegen den Anbieter gehemmt.
 

(4) Auf Verlangen des Anbieters ist der beanstandete Liefergegenstand frachtfrei an den Anbieter zurückzusenden. Bei berechtigter Mängelrüge vergütet der Anbieter die Kosten des günstigsten Versandweges; dies gilt nicht, soweit die Kosten sich erhöhen, weil der Liefergegenstand sich an einem anderen Ort als dem Ort des bestimmungsgemäßen Gebrauchs befindet.


(5) Unbeschadet der Rechte und Pflichten gem. § 8 (4)  werden Rücksendungen ohne unsere vorherige Zustimmung nicht angenommen. Sonderanfertigungen, Anbruchpackungen und nicht mehr verkaufsfähige Ware sind von der Rücknahme ausgeschlossen. Bei berechtigten Beanstandungen hat der Anbieter nach seiner Wahl das Recht auf Nachbesserung oder Lieferung mangelfreier Ersatzware innerhalb der in § 4 geregelten Nachlieferungsfrist.

(6) In allen Fällen unberührt bleiben die gesetzlichen Sondervorschriften bei Endlieferung der Ware an einen Verbraucher (Lieferantenregress gem. §§ 478, 479 BGB).

(7) Die Gewährleistung entfällt, wenn der Kunde  ohne Zustimmung des Anbieters den Liefergegenstand ändert oder durch Dritte ändern lässt und die Mängelbeseitigung hierdurch unmöglich oder unzumutbar erschwert wird. In jedem Fall hat der Kunde die durch die Änderung entstehenden Mehrkosten der Mängelbeseitigung zu tragen.


§ 8 Haftung

I. (1) Der Anbieter haftet bei einer Verletzung von vertraglichen und außervertraglichen Pflichten seiner Organe, gesetzlichen Vertreter, Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.

(2) Auf Schadensersatz haftet der Anbieter - gleich aus welchem Rechtsgrund - bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter auf Schadensersatz nur für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Pflicht zur rechtzeitigen Lieferung des von wesentlichen Mängeln freien Liefergegenstands sowie Beratungs-, Schutz- und Obhutspflichten, die dem Kunden die vertragsgemäße Verwendung des Liefergegenstands ermöglichen sollen oder den Schutz von Leib oder Leben von Personal des Kunden oder den Schutz von dessen Eigentum vor erheblichen Schäden bezwecken).

(4) Die sich aus § 8 I. (3) ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit der Anbieter einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Ware übernommen hat. Das gleiche gilt für Ansprüche des Kunden nach dem Produkthaftungsgesetz  und wegen Ansprüchen des Kunden bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

II. Gegenüber Unternehmern gilt zusätzlich:

1. Soweit der Anbieter gemäß § 9 I. (3) dem Grunde nach auf Schadensersatz haftet, ist diese Haftung auf Schäden begrenzt, die der Anbieter bei Vertragsschluss als mögliche Folge einer Vertragsverletzung vorausgesehen hat oder die er bei Anwendung verkehrsüblicher Sorgfalt hätte voraussehen müssen. Mittelbare Schäden und Folgeschäden, die Folge von Mängeln des Liefergegenstands sind, sind außerdem nur ersatzfähig, soweit solche Schäden bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Liefergegenstands typischerweise zu erwarten sind.

2. Im Falle einer Haftung für einfache Fahrlässigkeit ist die Ersatzpflicht des Anbieters für Sachschäden und daraus resultierende weitere Vermögensschäden auf einen Betrag von 3.000.000 € bei Sachschäden und 100.000 € Vermögensschäden je Schadensfall (entsprechend der derzeitigen Deckungssumme seiner Produkthaftpflichtversicherung oder Haftpflichtversicherung) beschränkt, auch wenn es sich um eine Verletzung vertragswesentlicher Pflichten handelt.
 

3. Wegen einer Pflichtverletzung, die nicht in einem Mangel besteht, kann der Kunde nur zurücktreten oder kündigen, wenn der Anbieter die Pflichtverletzung zu vertreten hat. Ein freies Kündigungsrecht des Kunde (insbesondere gem. §§ 651, 649 BGB) wird ausgeschlossen. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen.

§ 9 Weiterverarbeitung von Waren

Gegenüber Unternehmern gilt:

Die von vom Anbieter hergestellten und/oder gelieferten Waren sind Endprodukte und zur Weiterverarbeitung nicht geeignet. Eine Weiterverarbeitung unserer Waren, sei es im Wege der Verbindung, Vermischung oder sonstiger Weiterverarbeitung, ist nicht zulässig.

Die Weiterverarbeitung kann im Ausnahmefall schriftlich vorab durch den Anbieter genehmigt werden. Im Fall der Weiterverarbeitung der von uns hergestellten Waren und/oder gelieferten Waren durch den Kunden oder Dritte wird gegenüber Unternehmern jegliche Haftung ausgeschlossen. In keinem Fall steht der Anbieter für Schäden ein, die durch die Weiterverarbeitung begründet sind

 

§ 10 Schlussbestimmungen gegenüber Unternehmern 

1. Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Geschäftssitz des Anbieters, soweit nichts anderes bestimmt ist. Schuldet der Anbieter auch die Installation, ist Erfüllungsort der Ort, an dem die Installation zu erfolgen hat.

2. Auf Verträge zwischen dem Anbieter und den Kunden findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.

3. Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und dem Anbieter der Sitz des Anbieters.

4. Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich.